Wir arbeiten für eine nachhaltige Verbindung

In der Lenkungsgruppe und im Ausschuss von AlsFynBroen wissen wir, dass ein großes Infrastrukturprojekt in einer wunderschönen Naturumgebung Herausforderungen mit sich bringt und Bedenken hervorruft. Deshalb ist es für uns von entscheidender Bedeutung, dass die Schaffung einer festen Verbindung zwischen Fünen und Alsen – und ein Ausbau der Straßenverbindung auf dem Festland – mit großer Rücksichtnahme auf die Natur und die Umwelt erfolgt.

In der Kommune Sonderburg und in der Kommune Faaborg-Midtfyn gibt es einzigartige Naturgebiete, die wir schützen müssen. Es handelt sich um Gebiete, die in sich und natürlich für die Tiere und Pflanzen, die dort leben und wachsen, wertvoll sind. Aber es sind auch Gebiete, die für die Anwohner wichtig sind, die in den Svanninger Hügeln bei Faaborg oder im Wald von Nordskoven auf Alsen spazieren gehen, laufen, Rad fahren oder reiten. Und für die vielen tausend Besucher, die jedes Jahr nach Südfünen und Alsen kommen, um die Natur zu genießen.

Genau aus diesem Grund hat niemand – auch nicht AlsFynBroen – ein Interesse daran, dass eine feste Verbindung zu Lasten wertvoller Naturgebiete geht. Im Gegenteil.

Bei AlsFynBroen legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und es hat für uns einen hohen Stellenwert, die offensichtlichen Herausforderungen zu meistern, die es gibt. Wir glauben nämlich, dass wir mit gründlichen Untersuchungen und einer Reihe aktiver Entscheidungen ein Gleichgewicht zwischen der Schaffung neuer und wichtiger Infrastrukturen und dem Schutz unserer Natur, der Umwelt und des Klimas finden können.

Wir benötigen mehr Wissen

Seit dem Beginn von AlsFynBroen im Jahr 2017 sind wir nicht nur klüger geworden, was die wirtschaftlichen Perspektiven einer Verbindung angeht, sondern auch die umweltbezogenen Aspekte. Wir wissen zum Beispiel, dass es eine Reihe von wirksamen Möglichkeiten zur Reduzierung des Straßenlärms gibt und dass eine feste Verbindung die CO2-Emissionen von Pkw und Lkw nicht erhöhen wird, weil sie insgesamt weniger Kilometer fahren werden als heute.

Aber es gibt immer noch wichtige, unbeantwortete Fragen. Wie läßt sich die Straßenverbindung am besten ausbauen? Ist eine Brücke oder ein Tunnel die beste Lösung zur Querung des Kleinen Belt? Gibt es Tiere oder Landschaften, auf die besondere Rücksicht genommen werden muss? Können Teile der Straßenverbindung um Faaborg abgesenkt werden, so dass man damit tatsächlich neue Natur erschaffen kann?

Wir werden die Antworten nur mit einer staatlichen Voruntersuchung oder einer Umweltverträglichkeitsprüfung erhalten, die daher der nächste natürliche Schritt für das Projekt ist.

Wir hoffen, dass wir mit der staatlichen Voruntersuchung, die gemäß Planung im kommenden Jahr beginnt und in 2024 abgeschlossen ist, einige der Antworten erhalten werden

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