Über die Alsen-Fünen-Brücke

Die Kommunen Faaborg-Midtfyn und Sonderburg haben sich zusammengetan, um die Möglichkeiten für eine feste Verbindung zwischen Alsen und Fünen und den damit verbundenen Ausbau des Straßennetzes zu untersuchen.

Die Idee hinsichtlich einer Brücke oder eines Tunnels über den südlichen Kleinen Belt ist nicht neu. Vielmehr handelt es sich um ein Projekt, über das seit Jahren gesprochen wird, das aber – trotz der offensichtlichen Aussichten auf bessere Verbindungen innerhalb Dänemarks sowie regionaler und lokaler Weiterentwicklung – nie in vollem Umfang erforscht worden ist.

Daher beschlossen die beiden Kommunen im Jahr 2017, dass es an der Zeit war, das wahre Potenzial des Projekts zu enthüllen. Gemeinsam gründeten sie AlsFynBroen, bestehend aus einer Lenkungsgruppe, einem Sekretariat und einem Ausschuss, dem heute über 60 Mitglieder angehören – örtliche und nationale Unternehmen, Gewerkschaften, Interessenorganisationen sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments und des dänischen Parlaments, dem Folketing. Siehe Organisation.

Eine Voruntersuchung ist unterwegs

Im Juni 2021 verabschiedeten alle Parteien im dänischen Folketing eine Infrastrukturvereinbarung, die bis in das Jahr 2035 hineinreicht. Mit der Vereinbarung wurden 20 Mio. DKK für eine Voruntersuchung einer festen Verbindung zwischen Alsen und Fünen sowie einer ausgebauten Straßenverbindung auf Fünen bewilligt. 

Genau daran arbeitet AlsFynBroen seit 2017 und die Voruntersuchung wird Antworten auf einige der noch unbeantworteten Fragen geben – zum Beispiel, ob eine Brücke oder ein Tunnel die beste Lösung zur Querung des Kleinen Belt ist. 

 Eines steht aber bereits jetzt fest: Es wird keine Autobahn geben. Mit der Infrastrukturvereinbarung wurde nämlich beschlossen, dass das vorhandene Straßennetz so weit wie möglich wiederverwendet und ausgebaut werden soll, beispielsweise zu einer Kraftfahrstraße oder einer wechselseitig dreispurigen Straße. Eine Autobahnverbindung kommt somit nicht in Frage.

Gemäß der Planung beginnt die Voruntersuchung in 2022 und es wird erwartet, dass sie im Laufe des Jahres 2024 abgeschlossen wird.

Berichte zeigen große Perspektiven mit einer festen Verbindung

Während wir uns für eine Voruntersuchung einsetzten, hat AlsFynBroen in den vergangenen vier Jahren auch eine Reihe von Analysen und Untersuchungen bezüglich u.a. wirtschaftlicher Auswirkungen und der Verkehrsentwicklung erstellen lassen

Die Analysen zeigen, dass eine feste Verbindung eine hervorragende Investition für die Gesellschaft wäre, mit einem internen Zinsfuß von 5,5 Prozent, mehr als vier Millionen eingesparten Stunden Fahrzeit pro Jahr und großen Möglichkeiten, wenn es um die Schaffung von mehr Mobilität, Arbeitsplätzen und Siedlungen geht. Erfahren Sie hier weitere Fakten.

Im Jahr 2019 erstellte die Straßenverkehrsbehörde einen Bericht über die Alsen-Fünen-Brücke und hier wurden die positiven volkswirtschaftlichen Auswirkungen bestätigt

Es bestehen also große Perspektiven in einer Alsen-Fünen-Verbindung, die der lokalen und regionalen Entwicklung, den Unternehmen und den Bürgern gleichermaßen einen starken Schub geben wird. Deshalb sagen wir auch, dass die Alsen-Fünen-Brücke in erster Linie ein Entwicklungsprojekt ist und nicht nur ein Verkehrsprojekt.

Zusammenarbeit mit dem Verein Als-FynBroen

AlsFynBroen ist das Ergebnis der Debatte über eine feste Verbindung, die seit vielen Jahren auf sowohl Alsen als auch auf Fünen geführt wird. Aus diesem Grund arbeiten wir auch mit dem Verein Foreningen Als-FynBroen zusammen, einer unabhängigen, freiwilligen Organisation.

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